Montag, 10. April 2017

random thought #18

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random thought #18: 13 Reasons Why

Spulen wir die Zeit um so circa 8 Jahre zurück. Ich bin 13 Jahre alt und gerade in Luisas Zimmer. Wie immer habe ich keinen Sinn für die Privatsphäre anderer und schau mir an, was so auf ihrem Schreibtisch rumliegt. Nichts außergewöhnliches, außer ein blutrotes Buch mit 13 Strichen drauf. Ich frage Luisa, worum es darin geht und sie gibt mir so ungefähr die Zusammenfassung: Ein Mädchen bringt sich selbst um und erzählt dann auf 13 Kassetten, wer dafür verantwortlich ist. Sei ganz spannend. Ich weiß noch, dass ich das Buch gedanklich schon auf meine To-Read-Liste gesetzt habe. Das deutsche Cover hat mich aber denken lassen, dass es ein Thriller-/Horror-Buch ist. Als ob Hannah wieder aus ihrem Grab steigen und alle 13 (eigentlich 11) Personen auch umbringen würde. Das hat meinem 12-jährigem Ich wohl Angst gemacht, haha.
Jedenfalls habe ich das Buch nie gelesen. Was ich seit letzter Woche ungemein bereut habe. Ich habe die neue Netflix-Serie in unglaublichen 2 Tagen durchgeschaut. Das ist selbst für mich Rekord, denke ich. Denn die Serie war gar nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich war echt überrascht von der emotionalen Tiefe und davon, wie solche schwierigen Themen, wie Vergewaltigung, gehandhabt wurden. Ich glaube die Serie hat unter anderem eine sehr einfache Message: Du weißt nie, was in den Leben von anderen vorgeht. Also sei einfach nett.

PS: Falls ihr euch entscheidet, 13 Reasons Why anzuschauen, dann nehmt die Warnungen vor den letzten Episoden bitte ernst! Da werden sehr explizite Szenen gezeigt.

Dienstag, 28. März 2017

some simple portraits

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Was geht, o holde Weibsbilder und Männlein? Ich genieße gerade das äußerst frühlingshafte Wetter in vollen Zügen, was bedeutet, dass ich abwechselnd Fahrrad fahre und mich im Garten auf einer Picknickdecke breit mache. Man kann nicht früh genug an seiner Bräune arbeiten, die eh nie kommen wird. Zwischendurch kam Jule mal vorbei, weil sie - und ich zitiere - neue Profilbilder haben wollte. Ich werde nur noch ausgenutzt in dieser Freundschaft, haha. Kann mich aber auch nicht beschweren, weil wir eine intensive Shootingsession samt weißem Bettlaken als Hintergrund hatten. Es gibt wirklich keine gescheite weiße Wand in diesem Haus. Außerdem hab ich einige neue Tricks bei Lightroom dazugelernt, ich hätte wirklich früher mal darauf kommen können, mir YouTube-Tutorials anzuschauen. *facepalm* Jetzt machen manche Befehle viel mehr Sinn. 
Anderes Thema: Ich war gestern in "Die Schöne und das Biest" und kann den Film wirklich empfehlen! Wer das Original mag und sich nicht daran stört, dass er für genau denselben Film nochmal Geld bezahlt, sollte ihn sich unbedingt anschauen. Emma Watson als Belle ist einfach hammer. 3D hätte aber nicht sein müssen.

Donnerstag, 23. März 2017

You can find happiness right where you are

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*kramt sich aus der Unterwelt der Prüfungsphase, schmeißt die Hydrologie-Bücher weg und klappt den Laptop mit sagenumwobener Kraft auf*: I'M BAAAACK! Mein altes Kinderzimmer hat mich nun für die restlichen Wochen der Semesterferien wieder und während ich 50 Servierten für die Konfi meines Bruders gefaltet habe, saß ich auch am Bearbeiten der Bilder vom Januar. Außerdem kann ich euch hiermit eine frohe Botschaft verkünden, die jedem von euch (ok, nur mir) widerfahren wird! Ich werde ein Auslandssemester in den Niederlanden machen! Ich bin schon heftig am Planen und To-Do-Listen schreiben und Niederländisch lernen. Ich freu mich sooo! 

Sonntag, 1. Januar 2017

zweitausendsechzehn


2016.
Ich werde euch das Gerede darüber, wie scheiße das Jahr politisch gesehen war, ersparen. Das weiß eh schon jeder von uns. Für mich war 2016 so wie jedes andere Jahr, es gab Höhen und Tiefen. Mittlerweile habe ich schon 2 Klausurenphasen an der Uni überstanden und hoffe, dass mir das hilft, mich jetzt für die dritte mal aufzuraffen, haha. Ich habe Sophie in Bayreuth besucht und mich später am Männertag von meinen Freundinnen, die eigentlich noch in Australien sein sollten, überraschen lassen. Ich habe zugeschaut, wie ein paar Dutzend verrückte Studenten auf Stocherkähnen über den Neckar paddeln, als ob ihr Leben davon abhängt. Tut es auch irgendwie, die Verlierer mussten nämlich Lebertran oder so trinken, ihh. Im Sommer bin ich für ein paar Tage mit Triz spontan nach Hamburg gefahren, was echt eine schöne Abwechslung zum öden Dorfalltag war. Außerdem hab ich endlich!! Eva in ihrer Hood besucht, wobei natürlich auch gute Bilder im Blumenfeld entstanden sind. Zuletzt hab ich mich Anfang des Wintersemesters mit Charlotte getroffen und wir haben unsere Liebe für Mango-Chutney entdeckt.
Für 2017 fällt mir eigentlich nur ein guter, umsetzbarer Vorsatz ein: Ich will neuen Dingen gegenüber offener werden. Oder wie Jule es beschreibt: Boah, sei doch mal nicht so skeptisch!!

Mittwoch, 28. September 2016

under cherry trees



Hallihallo! Hiermit werden die Hamburgposts kurz unterbrochen und zwar mit Sophie, die ganz lässig hinten in meinem Garten unter einem Kirschbaum lag. Ich war natürlich zufällig mit der Kamera dabei. Wir haben an dem Nachmittag einfach geredet, über unser Studium, Mitbewohner und was so daheim los war, während wir weg waren. Außerdem hat sie versprochen, mal bei mir in Tübingen vorbei zu schauen, wenn dort Schokoladenmarkt ist. Das Versprechen ist mit diesem Post bindend, haha. 

Samstag, 24. September 2016

my short trip: Hamburg II



Am zweiten Tag in Hamburg haben Triz und ich uns den Hafen plus die niegelnagelneue Hafencity vorgenommen. Es war wieder super schönes Wetter, weshalb wir am Ende des Tages auch einen kleinen Sonnenbrand auf unseren Näschen hatten. Nachdem wir einmal am Hafen entlang gelaufen sind und die Werbung für die Eröffnung der Elbphilharmonie bestaunt haben (DADADA DAAAA!), ging es für einen kurzen Abstecher zur Reeperbahn. Ich weiß nicht, was wir erwartet haben, aber um 11 Uhr frühs gibts da außer Hunden, die überall hinpinkeln und schäbigen Kneipen nicht viel zu sehen. Also gings zur Hafencity. Dort haben wir die schicken Luxuswohnungen, die alle doch irgendwie zum Stil der Speicherstadt passen, bestaunt. Again: life goals. Apropo Speicherstadt, da waren wir natürlich auch. An so einer Bootstour haben wir aber theoretisch nicht mitgemacht, die war uns mit 20€ zu teuer. Man kann allerdings mit einer öffentlichen Fähre mit fahren, wenn man ein Tagesticket für Hamburg gekauft hat. Also sind wir nachmittags ein Ründchen damit gedreht und haben nebenbei den Elbstrand entdeckt.
Ich will nicht wissen, wie viele Kilometer wir an dem Tag gelaufen sind, aber die Tatsache, dass meine Füße am Abend etwas wund gelaufen waren, spricht für sich.